„Liest du noch oder schreibst du endlich?“

„Liest du noch oder schreibst du endlich?“

(Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung)

So heißt mein erstes Buch, das ich als Selfpublisher veröffentlicht habe.

Wie kam es dazu?

Ich bin ein Mensch, der ganz gerne manche Dinge schleifen lässt, auch wenn ich sie gerne mache.

Mit dem Schreiben war es bisher nicht anders. Mal habe ich viel, mal wenig geschrieben (nein, ich leider nicht unter Prokrastination).

Ich hatte einfach keine Struktur. Ich schrieb, wann ich Lust und Laune hatte. Es war ja schließlich nicht mein Hauptjob.

Bisher hatte ich immer vor, den Roman, der mir im Kopf herumspukt, irgendwann einmal aufzuschreiben. Irgendwann … wenn ich in der richtigen Stimmung bin.

Doch wann würde das sein? Wenn ich 60, 70 Jahre alt bin?

Ich begann zu überlegen. Welchen Grund gab es, nicht sofort damit anzufangen?

Es gab eigentlich nur einen. Fehlende Struktur bei der Schreibroutine. Schreiben, wie es mir gerade in den Kram passt – oder auch nicht – ist schön und gut. Aber weit würde ich damit nicht kommen.

Und damit wären wir beim Thema. Ein Plan musste her. Oder besser, ein Konzept. Wie schaffe ich es, endlich routiniert und diszipliniert zu schreiben?

Ich stellte mir also mein eigenes Konzept auf. Aber schon während des Entwurfs wurde die Idee geboren, dieses Konzept als Schreibratgeber für andere zukünftige Autoren zu veröffentlichen. Ich war sicher nicht die Einzige, die Probleme mit der täglichen Schreibroutine hatte. Also schrieb ich zuerst das Buch „Liest du noch oder schreibst du endlich?“ – und nicht die Geschichte, die ich schon seit Ewigkeiten schreiben will. Und zwar mit und anhand des 10-Schritte-Konzepts, und um mir selbst zu beweisen, dass es funktioniert.  

In dem Ratgeber habe ich auch eine Menge Tipps eingearbeitet. Der wichtigste von allen ist jedoch:

Mach vor allem dein Ding und lass dich nicht von anderen ständig beeinflussen.

Wahrscheinlich werden eine Menge Menschen das Buch verreißen oder sich darüber lustig machen. Dann ist das halt so. Ich bin nicht perfekt, und das Buch ist es sicher auch nicht. Aber es ist hilfreich.

Finde ich.

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